Dokumentation
SellerLogic
SellerLogic
Einleitung
SellerLogic ist eine App im arpaTools Client und verbindet Ihre JTL-Wawi mit dem Amazon-Repricing-Dienst SellerLogic. SellerLogic passt Ihre Amazon-Verkaufspreise automatisch an und hält sie innerhalb einer von Ihnen vorgegebenen Preisspanne (Mindest- bis Höchstpreis). arpaTools liefert dafür die nötigen Daten aus JTL-Wawi:
- Senden: arpaTools exportiert je Amazon-Angebot den Mindest- und Höchstpreis (und optional den Einkaufspreis) und lädt die Datei per FTP zu SellerLogic hoch.
- SellerLogic berechnet daraus den optimalen Amazon-Preis. Das Repricing selbst findet in SellerLogic statt.
Der Datenexport lässt sich manuell über die SellerLogic-Ansicht anstoßen oder automatisiert über eine Jobby-Aktion (siehe Jobby-Dokumentation). Für den regelmäßigen Betrieb empfehlen wir die Jobby-Aktion.
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① Jetzt senden — stößt den Export sofort an, mit den aktuell gespeicherten Einstellungen.
Voraussetzungen
- Eine FTP-Verbindung zu SellerLogic, eingerichtet unter Verbindungen (siehe Jobby-Dokumentation, Abschnitt „Verbindungen", Registerkarte FTP-Server). Die Zugangsdaten und Ihre Seller-ID erhalten Sie von SellerLogic.
- Eine gültige SellerLogic-Lizenz in arpaTools.
- Gepflegte Amazon-Angebote in JTL-Wawi (die Zuordnung von Artikel zu Amazon-SKU nutzt arpaTools automatisch).
Daten senden
In der SellerLogic-Ansicht starten Sie den Export per Knopfdruck. arpaTools erzeugt eine Datei mit einer Zeile je Amazon-SKU und Marktplatz und lädt sie zu SellerLogic hoch. Übertragen werden Mindestpreis, Höchstpreis, optional der Einkaufspreis, der Marktplatz, Ihre Seller-ID sowie die gewählte Optimierungsvorlage.
Mindest- und Höchstpreis festlegen
Der Mindestpreis ist die Untergrenze, die SellerLogic nie unterschreitet, er muss Ihre Kosten decken. Sie legen fest, wie arpaTools ihn je Artikel bestimmt:
- Eigenes Feld direkt: Sie pflegen den Mindestpreis selbst in ein eigenes Feld am Artikel. arpaTools übernimmt ihn unverändert.
- Aus dem Einkaufspreis: arpaTools rechnet den Einkaufspreis des Artikels plus Zusatzkosten plus Ihren Aufschlag (Marge).
- Aus dem Standardlieferanten: wie 2., aber auf Basis des Einkaufspreises Ihres Standardlieferanten.
- Kombiniert: zuerst das eigene Feld, sonst der Artikel-Einkaufspreis, sonst der Standardlieferant. So bleibt der Mindestpreis auch bei lückenhafter Pflege belastbar.
Der Höchstpreis kann aus einem eigenen Feld, aus dem UVP oder als Mindestpreis plus festem Abstand bestimmt werden. Der Höchstpreis wird nie kleiner als der Mindestpreis.
Brutto: SellerLogic arbeitet mit Bruttopreisen. Bei den EK-basierten Strategien rechnet arpaTools deshalb die Umsatzsteuer auf. Der Steuersatz wird je Artikel aus der JTL-Steuerklasse gezogen, sodass auch ermäßigt besteuerte Artikel (7%) korrekt behandelt werden. Der in den Einstellungen hinterlegte Satz (Standard 19%) dient nur als Rückfallwert, falls für einen Artikel kein Steuersatz ermittelt werden kann. Preise, die Sie selbst in eigenen Feldern pflegen, und der UVP gelten als bereits brutto und werden nicht erneut besteuert.
Globaler Fallback (optional): Sie können einen Fallback-Faktor hinterlegen (zum Beispiel 1,5). Wenn die gewählte Strategie für ein Produkt keinen Mindestpreis liefert, aber ein Einkaufspreis vorhanden ist, berechnet arpaTools den Mindestpreis als Einkaufspreis × Faktor (brutto). So fällt kein Produkt unbeabsichtigt durchs Raster.
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Hinweis „Automatik lässt SellerLogic beide aus dem Einkaufspreis errechnen". Ob dahinter weiterhin die vier Strategien oben stehen oder der Modus vereinfacht wurde, ist nicht bestätigt.
Produkte ein- oder ausschließen
Standardmäßig exportiert arpaTools nur Produkte, die sauber kalkulierbar sind:
- Produkte ohne Einkaufspreis werden standardmäßig ausgeschlossen.
- Produkte ohne gepflegten Mindest-/Höchstpreis werden standardmäßig ausgeschlossen.
Beides können Sie in den Einstellungen bewusst einschalten, wenn Sie diese Produkte trotzdem übertragen möchten (idealerweise zusammen mit dem globalen Fallback, damit sie einen Preis bekommen).
Zusatzkosten je Produkt
arpaTools kennt fünf Kostenarten: Versandkosten, Pick, Pack, Kartonage und sonstige Kosten. Sie fließen in die Kalkulation ein, damit SellerLogic nicht unter Ihre echten Kosten geht. Die Versandkosten werden separat übertragen, die übrigen vier je Artikel zu einem Sammelwert addiert.
Für jede der fünf Kostenarten entscheiden Sie getrennt zwischen zwei Wegen:
- Fester Betrag: ein Betrag, der für alle Produkte gleich gilt, zum Beispiel eine pauschale Bearbeitungsgebühr.
- Eigenes Feld: ein eigenes Feld aus JTL, aus dem arpaTools den Wert je Artikel liest, zum Beispiel individuell hinterlegte Versandkosten.
Die beiden Wege schließen sich aus. Sobald Sie für eine Kostenart ein eigenes Feld wählen, zählt allein dieses Feld. Hat ein Artikel dort keinen Wert, wird für ihn diese Kostenart nicht angerechnet, der feste Betrag springt dann nicht ersatzweise ein. So überträgt arpaTools genau das, was in Ihren Artikeldaten gepflegt ist. Wollen Sie einen Wert für alle Artikel garantieren, wählen Sie für diese Kostenart den festen Betrag.
Alle Werte müssen als Dezimalwerte vorliegen.
Keine der fünf Kostenarten ist Pflicht. Lassen Sie eine leer, wird sie nicht übertragen.
Marktplätze wählen
arpaTools liest automatisch alle aktiven Amazon-Marktplätze mit Angeboten aus Ihrer Wawi und zeigt sie zur Auswahl an (zum Beispiel Amazon DE, FR, IT, ES, NL, BE). Sie haken die Marktplätze an, die zu SellerLogic übertragen werden sollen.
FBM, FBA oder beides
Sie legen fest, welche Versandart repriced werden soll:
- FBM (Versand durch Händler),
- FBA (Versand durch Amazon),
- Beides.
arpaTools exportiert dann nur die passenden Angebote.
Weitere Einstellungen
Das Einstellungsfenster ist in drei Registerkarten geteilt:
- Allgemein: Übertragungsweg, FTP-Server, Seller-ID, Marktplätze, Fulfillment, Optimierungsvorlage, Repricing aktiv/inaktiv und ein eigenes Feld, das die Übertragung je Artikel filtert.
- Kosten & Preise: Preismodus, die fünf Kostenarten und ob Artikel ohne Mindest-/Höchstpreis mitgesendet werden.
- Erweitert (API): Felder, die nur beim Übertragungsweg API wirken. Haben Sie SFTP gewählt, bleiben die Felder sichtbar und ein Hinweis oben sagt Ihnen, dass Ihre Eingaben zwar gespeichert, aber nicht übertragen werden.
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Einzelne Einstellungen darin:
- Optimierungsvorlage: BuyBox oder Profit.
- Repricing aktiv/inaktiv: steuert, ob SellerLogic die übertragenen Angebote optimiert. Aus pausiert die Preisanpassung; die Werte werden trotzdem exportiert.
- Eigene Felder für Mindest- und Höchstpreis: Name der Felder, aus denen arpaTools die Werte liest.
- FTP-Server und Seller-ID: die Verbindung zu SellerLogic.
der Registerkarte Allgemein aber nicht gefunden; eventuell unter Kosten & Preise oder entfallen.
Erweitert (API): weitere Felder
Auf der neuen Oberfläche zusätzlich sichtbar, in der bisherigen Fassung nicht dokumentiert:
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- Eigenes Feld ehemaliger Verkaufspreis: Strichpreis je Artikel. Ohne Auswahl wird nichts gesendet.
- Eigenes Feld Kommentar: freier Text je Artikel. Ohne Auswahl wird nichts gesendet.
- Eigenes Feld Standalone-Preis: Preis, der gilt, solange kein Wettbewerber auf dem Angebot steht.
- Turbopreisanpassung: sendet das Kennzeichen
ultra_fast_price_change. Ob es wirkt, hängt vom SellerLogic-Abo ab.
Automatisierung über Jobby
Für einen regelmäßigen, automatischen Export richten Sie in Jobby einen Job mit der Aktion SellerLogic ein. Die Aktion sendet die Daten zeitgesteuert über den arpaTools Worker, mit den in der SellerLogic-Ansicht gespeicherten Einstellungen. Details zu Jobby in der Jobby-Dokumentation. Auf Wunsch legt die SellerLogic-Ansicht diesen Job nach einem manuellen Export automatisch für Sie an.